Page 53 - Schönberg im Sommer 2023
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gezählt  –  die  nicht  immer  unbe-
          dingt vorschriftsmäßig abgestellt
          waren“, schmunzelt Gerd Wilkens.
          Auch die Übernahme der Diskothek
          „Cap Holm“ besiegelte Wilkens
          1995 gleich mit noch einem Super-
          lativ: „Ich schaffte es, die britische
          Band  ‚The  Sweet‛  zu  verpflichten,
          die in Kappeln gebucht war und für
          einen Trip nach Deutschland nach
          einem  zweiten  Gig  suchte.“  Nach
          dem Auftritt habe er übrigens ein
          sehr interessantes Gespräch mit
          Frontmann Brian Connolly gehabt,
          verrät Gerd Wilkens.
          Nach einigen beruflichen Jahren in
          Südafrika bot sich Wilkens die Ge-
          legenheit, den Ostsee-Ferienpark
          Holm zu übernehmen. „Meine Frau,
          unsere Tochter und ich haben einen
          Plan gemacht und zugegriffen“, er-
          zählt er. Seitdem seien sie ein rich-
          tiges Familienunternehmen, haben
          das  ehemalige  Hotel  zu  Ferienap-
          partements umgewandelt, den Pal-
          mengarten mit der Minigolfanlage
          und den Holmer Marktplatz gestal-
          tet, auf dem Wilkens Geschäfte an-
          gesiedelt hat, bunte Märkte, Kon-
          zerte und andere Veranstaltungen
          ermöglicht.  Auch  Kunstprojekte
          finden hier ihren Platz.
          Auch in Politik, Verbänden und
          Vereinen hat sich Gerd Wilkens
          engagiert, unter anderem als bür-
          gerliches Mitglied im Schönberger
          Wirtschaftsausschuss, als Vorsit-
          zender des DeHoGa-Kreisverbands
          Plön sowie als Jugend- und Frauen-
          fußballtrainer beim TSV Barsbek,
          dessen Vereinsvorsitzender er
          auch war. „Ich wollte immer meinen
          Teil dazu beitragen, Schönberg at-
          traktiv für Familien, Kinder und Ju-
          gendliche zu gestalten“, sagt Gerd
          Wilkens. Denn die seien die Zu-
          kunft, nicht nur als Mitarbeitende
          in der Gastronomie, sondern auch
          als Gäste.
          „Ich habe mich immer bemüht,
          besonders Familien und jungen
          Menschen etwas zu bieten, was sie
          mögen und woran sie Spaß haben;
          denn wir müssen uns beständig
          fragen, was morgen ist – jeder Ein-
          zelne von uns und wir alle gemein-
          sam als Region.“





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